CFP Sunbelt SNA session challenges in archaeological network science

February 19, 2015

sunbeltI have attended the Sunbelt Social Network Analysis conference only once, in Hamburg two years ago. But it was a brilliant experience and so different from archaeological conferences (and not just because of the traditional two evenings of unlimited open bar). The conference is attended by mainly sociologists and statisticians with a good proportion of mathematicians, computer scientists and physicists. In the last few years there have been annual historical and archaeological network science sessions. So the number of historians and archaeologists attending the event are increasing. I can definitely recommend attending Sunbelt, and of course you should present in our session 🙂

I would like to bring the session ‘Challenges in Archaeological Network Science’ to your attention. The session will be held at the Sunbelt Social Network Analysis conference in Brighton on 23-28 June 2015. We welcome all abstracts that address the challenges mentioned in the session abstract below.

The deadline for submissions is 31 March 2015. Please visit the Sunbelt website for more information and to submit an abstract: http://insna.org/sunbelt2015/?page_id=607

Please ensure to select the session ‘Challenges in Archaeological Network Science’ during the submission process. Feel free to notify us if you decide to submit an abstract.

We look forward to meeting you in Brighton,

Termeh Shafie and Tom Brughmans

ABSTRACT

Challenges in Archaeological Network Science

The application of network analysis in archaeology has only become more common in the last decade, despite a number of pioneering studies in the 1960s and 70s. The use of different techniques for the analysis and visualisation of network data has already led to new insights into past human behaviour. However, this renewed interest in network science is also accompanied by an increasing awareness of a number of methodological challenges that archaeological network scientists are faced with. These include, but are not limited to the following:

– How to deal with spurious data?

Sampling strategies in archaeology are often dominated by the geopolitical and financial constraints of excavation campaigns. Moreover, differences in the preservation of different materials provide a very fragmented picture of past human behaviour. As a result, networks constructed from archaeological data can be very sparse with apparent uncertainties.

– How to introduce more complex assumptions concerning tie dependency in the reconstruction of archaeological networks?

Network modelling is based on hypotheses from archaeological theory which in turn is based on archaeological evidence. A major challenge is how to infer the structure of an archaeological network given a set of assumptions regulating the occurrence of ties.

– How to deal with the poor chronological control of archaeological data?

The contemporaneity of observations and the exact sequence of events are often uncertain. This is problematic for network science techniques that assume node contemporaneity or require knowledge of the order of events.

– How to consider complex socio-spatial phenomena?

Archaeologists commonly study the spatial distribution of their data and evaluate to what extent spatial constraints influenced human behaviour. A limited number of spatial network techniques are currently available and many of these are not or hardly applicable in archaeology (e.g. network analysis of road networks).

This session invites papers that address these or other methodological challenges that network scientists in archaeology are faced with.

This session is organized by and will be chaired by:

Termeh Shafie, Termeh.Shafie@uni-konstanz.de, Department of Computer & Information Science, University of Konstanz.

Tom Brughmans, Tom.Brughmans@uni-konstanz.de, Department of Computer & Information Science, University of Konstanz.


SNA summer school Trier

May 17, 2014

trierGerman speakers interested in learning more about social network analysis might be interested in the Trier SNA summer school. You can sign up until 31-07-2014. More info on the website and below.

8. Trierer Summer School
on Social Network Analysis

29.09.-4.10.2014

Die „Trierer Summer School on Social Network Analysis“ findet dieses Jahr vom 29. September bis 4. Oktober 2014 (Mo.-Sa.) an der UniversitĂ€t Trier statt. Die Veranstaltung bietet in einem einwöchigen Intensivkurs eine umfassende EinfĂŒhrung in die theoretischen Konzepte, Methoden und praktischen Anwendungen der Sozialen Netzwerkanalyse. Sie besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen sowie mehreren zusĂ€tzlichen Workshops zur qualitativen und quantitativen Netzwerkanalyse. Zudem bieten die Dozenten individuelle Forschungsberatungen an.

Die 8. Trierer Summer School ist als Einsteigerkurs konzipiert. Sie richtet sich vor allem an Promovierende der geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen FÀcher, die sich mit der Analyse sozialer Strukturen beschÀftigen und Einblick in die Methoden der Sozialen Netzwerkanalyse (SNA) nehmen möchten. Auch Studierende, die kurz vor ihrer Diplom-/Master-/Magister­arbeit stehen und methodisch mit der SNA arbeiten wollen, sind willkommen.

Anmeldeverfahren

Die Anmeldephase beginnt am Montag, 28. April und endet am Donnerstag, 31. Juli 2014.

Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Teilnehmer begrenzt. Wenn Sie sich anmelden möchten, besuchen Sie bitte die Summer School Homepage (http://www.sna-summerschool.de). Dort finden Sie unter „Anmeldung“ ein Anmeldeformular.

Da die Teilnehmerzahl auf insgesamt 40 Teilnehmer beschrÀnkt ist, melden Sie sich bitte rechtzeitig an.

Die TeilnahmegebĂŒhr betrĂ€gt 290,00 Euro. Sie ist 21 Tage nach Erhalt der AnmeldebestĂ€tigung fĂ€llig. Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn die TeilnahmegebĂŒhr auf dem in der BestĂ€tigungsmail angegebenen Konto eingegangen ist. Zusammen mit der BestĂ€tigung des Zahlungseingangs erhalten Sie weitere Informationen bzgl. Veranstaltungsort, Übernachtungsmöglichkeiten und Busanbindung. Ebenso wird Ihnen vorbereitende Literatur zu den Lehrveranstaltungen zur VerfĂŒgung gestellt. Auf der Homepage der Summer School http://www.sna-summerschool.de können Sie sich ebenfalls informieren.

Aufbau der 8. Trierer Summer School

Modul 1: „Grundlagen der Sozialen Netzwerkanalyse“

Vom 29. bis 30. September fĂŒhrt das erste Modul ganztĂ€gig in die Geschichte und theoretische Konzepte sowie in Methoden der Datenerhebung, -auswertung und -visualisierung der SNA ein. Die Veranstaltung richtet sich an alle Teilnehmer, insbesondere aber an AnfĂ€nger, und bietet einen ersten Einstieg in die Thematik.

Die Lehreinheit ist als Vorlesung mit integrierten Übungen und Gruppenaufgaben strukturiert. Es werden sowohl ego-zentrierte Netzwerke als auch Gesamtnetzwerke behandelt. Unter egozentrierten Netzwerken werden Netzwerke verstanden, die sich um ein Ego (ein bestimmter Akteur/die befragte Person) positionieren. Bei der Gesamtnetzwerkanalyse steht hingegen eine ausgewĂ€hlte Gruppe von Akteuren (Unternehmen, Schulklassen, Dörfer usw.) und die soziale Struktur innerhalb dieser Gruppe im Fokus.

Dozenten:

Dr. Markus Gamper, UniversitÀt zu Köln

Dr. Richard Heidler, Bergische UniversitÀt Wuppertal

Dr. Andreas Herz, UniversitÀt Hildesheim

Modul 2: „Praxisorientierte Soziale Netzwerkanalyse“

Modul 2 (01.-04. Oktober) umfasst zwei parallel laufende Angebote zur Datenerhebung und -auswertung von Sozialen Netzwerken. Am Mittwoch, 01. Oktober, erfolgt das Modul ganztÀgig, von Donnerstag bis Samstag jeweils nur vormittags. Je nach Forschungsinteresse können die Teilnehmer zwischen zwei Arbeitsgruppen entscheiden:

Arbeitsgruppe A – Gesamtnetzwerke (20 PlĂ€tze):

Welches ĂŒbergeordnete Strukturmuster hat ein Netzwerk? Wo befinden sich Bereiche verdichteter Kommunikation? Welche Akteure sind zentral, wer sind die Broker in einem Netzwerk? Welche strukturellen und attributionalen Faktoren beeinflussen die Entstehung, Beibehaltung und Beendigung von Relationen? Diese Fragen lassen sich mit Gesamtnetzwerken untersuchen. Im Unterschied zu ego-zentrierten Netzwerken wird hier nicht nur die direkte Umgebung eines Akteurs erfasst, sondern die Gesamtheit der Beziehungen, zwischen einem abgegrenzten Set von Akteuren, wie z. B. einer Schulklasse, einem Politikfeld, einer wissenschaftlichen Disziplin, einem Dorf, usw.

Das Modul Gesamtnetzwerke legt einen Schwerpunkt auf das Einlesen und das Auswerten von Daten von Gesamtnetzwerken. Dabei wird eine Bandbreite von Software zum Einsatz kommen, wodurch ihre unterschiedlichen StĂ€rken und SchwĂ€chen aufgezeigt werden. Typische Netzwerkformate und Verfahren der Datenmodifikation, sowie die Berechnung von ZentralitĂ€tsmaßen werden mit Pajek durchgefĂŒhrt. Auch die Blockmodellanalyse wird in Pajek zum Einsatz kommen, und dann in GNU-R fortgesetzt. Die Grundlagen von R werden in einer Sitzung die gemeinsam mit dem Egomodul stattfindet gelehrt. DarĂŒber hinaus wird R verwendet, um Syntax-basiert Auswertungen und Transformationen von Netzwerken vorzunehmen. Schließlich wird in R auch die Modellierung von Netzwerken mit ERGM, anhand einer Schulklasse von 1880/81 demonstriert. Final kommt das Programm Gephi zum Einsatz, um sich besonders mit den Fragen und Anforderungen guter visueller Darstellungen von Netzwerken zu beschĂ€ftigen. Hierzu wird ein Hochzeitsnetzwerk grafisch reprĂ€sentiert. Das Format des Moduls umfasst praktische Übungen, Diskussionen und lĂ€sst auch Raum fĂŒr eigene VorschlĂ€ge.

Dozenten: Dr. Richard Heidler / Michael Kronenwett, M. A. (Kronenwett & Adolphs UG)

Arbeitsgruppe B – Ego-Netzwerke (20 PlĂ€tze):

Welche Formen sozialer UnterstĂŒtzung werden von verschiedenen Beziehungen erbracht? Hat die Einbettung eines Akteurs in sein soziales Netzwerk Auswirkung auf die Generierung innovativer Ideen oder fĂŒhrt Mediennutzung zu Desintegration? All diese Fragen lassen sich mit Verfahren der ego-zentrierten Netzwerkanalyse untersuchen, wobei ego-zentrierte Netzwerke formal die Beziehungen eines Akteurs (Ego) zu anderen Akteuren (Alteri) dessen direkter Netzwerkumgebung sowie den Beziehungen zwischen diesen Akteuren (Alter-Alter-Relationen) darstellen.

Das Modul „ego-zentrierte Netzwerke“ fĂŒhrt in offene und standardisierte Erhebungs- und Auswertungsverfahren ego-zentrierter Netzwerke ein. Nach einer exemplarisch durchgefĂŒhrten Fragebogenerhebung und ausfĂŒhrlicher Diskussion von offenen und standardisierten Erhebungsvarianten, liegt der Fokus auf der quantitativen Auswertung eines bereits vorliegenden Datensatzes mit Hilfe GNU-R. Hierzu werden Daten- und Analyseebenen sowie grundlegende Analysestrategien verdeutlicht. Daneben werden auch qualitative Verfahren vorgestellt, die dann in den Nachmittags-Workshops nochmals vertieft werden können. FĂŒr die Teilnahme sind Grundkenntnisse in statistischer Datenanalyse von Vorteil. Je nach Bedarf und TeilnehmerInneninteresse werden Analysemöglichkeiten auch fĂŒr qualitative Netzwerkkarten diskutiert. Das Format des Moduls umfasst KurzeinfĂŒhrungen, praktische Übungen und Diskussionen.

Dozenten: Dr. Markus Gamper / Dr. Andreas Herz

An das Modul 1 schließt sich am Dienstagabend eine Fragerunde rund um das Modul 2 „Praxisorientierte Soziale Netzwerkanalyse“an. Die Teilnehmer haben hier die Möglichkeit, den Dozenten konkrete Fragen zu den Lehrinhalten der beiden Arbeitsgruppen A und B sowie den angebotenen zusĂ€tzlichen Workshops zu stellen. Auf der Grundlage der Kenntnisse aus Modul 1 kann die Entscheidung fĂŒr die Teilnahme an einer Arbeitsgruppe noch einmal ĂŒberdacht und bei Bedarf, soweit organisatorisch möglich, geĂ€ndert werden.

Am Samstag (4.10.) findet parallel zu den Arbeitsgruppen „Gesamtnetzwerk“ und „Ego-Netzwerke“ die folgende Veranstaltung statt:

„Governance und soziale Netzwerke“

Das interaktive Modul Governance und soziale Netzwerke beschĂ€ftigt sich mit der Analyse qualitativer und quantitativer sozialer Netzwerkdaten zur Untersuchung von Governance-Prozessen. Behandelt werden unter anderem politische Entscheidungs- bzw. Implementierungsprozesse im EuropĂ€ischen Mehrebenensystem, Akteursanalysen einschließlich Macht- und Einflussverteilung in Netzwerken, strategische Netzwerkplanung, soziales Lernen und Wissensintegration.

Dozentin: Dr. Jennifer Hauck (Helmholtz-Zentrum fĂŒr Umweltforschung)

Keynote Speech: Network Analysis Literacy

Am Dienstag, den 30. September, hĂ€lt Prof. Katharina Anna Zweig (University of Science and Technology Kaiserslautern) einen Keynote Speech mit dem Titel „Network Analysis Literacy“: Die Netzwerkanalyse bietet eine Reihe von etablierten Methoden, um beispielsweise die zentralsten Knoten zu finden, ein Netzwerk in dichte Teilbereiche zu partitionieren oder statistisch signifikante Teilgraphen zu identifizieren. Aber fĂŒr jede dieser Aufgaben gibt es verschiedene AnsĂ€tze, sie zu lösen. So gibt es beispielsweise mehrere Dutzend ZentralitĂ€tsindizes. In diesem Vortrag geht es um die Frage, warum es so viele verschiedene AnsĂ€tze gibt und nach welchen Regeln man entscheiden kann, wann welcher Ansatz verwendet werden sollte. Dazu muss das „Trilemma der Analyse komplexer Netzwerke“ verstanden und gelöst werden. Anhand verschiedener Beispiele wird Prof. Zweig dessen Bedeutung darlegen und generelle LösungansĂ€tze diskutieren.

Dozentin: Prof. Katharina Anna Zweig (University of Science and Technology Kaiserslautern)

Workshops

Workshop „Prozessgenerierte Daten und historische Netzwerkanalyse“

Die Untersuchung von Netzwerkdynamiken, d. h. der VerĂ€nderung von Netzwerkstrukturen in der Zeit, gewinnt unter Historikern und Sozialwissenschaftlern eine immer grĂ¶ĂŸere Bedeutung. Hierbei ist es aber oftmals nicht möglich oder praktikabel, “klassische“ Formen der sozialwissenschaftlichen Datenerhebung wie Befragungen und Beobachtungen anzuwenden. Prozessgenerierte Quellen oder Daten liegen hingegen oftmals bereits fĂŒr lĂ€ngere ZeitrĂ€ume vor und ermöglichen vielfĂ€ltige dynamische Analysen. Prozessgenerierte Quellen entstehen beispielsweise wĂ€hrend VerwaltungsvorgĂ€ngen aber auch wĂ€hrend „Oral History Interviews“. Sie sind nicht direkt durch die Forschenden fĂŒr individuelle Fragestellungen erhoben worden und mĂŒssen deshalb kundig und kritisch interpretiert werden um fĂŒr aussagekrĂ€ftige Datenerhebungen nutzbar zu werden. Ziel des Workshops ist es, eine EinfĂŒhrung und praktische Handreichung in die Besonderheiten der Erhebung von dynamischen Netzwerkdaten aus prozessgenerierten Quellen zu geben.

Der Workshop gliedert sich wie folgt: Grundlagen, QuellenĂŒbung, Dateneingabe/Codierung, Datenausgabe(Einstieg in die Auswertung)/Fragen und Diskussion.

Dozenten: Dr. Martin Stark (UniversitĂ€t Hamburg), Dr. Marten DĂŒring (CVCE Luxemburg)

Workshop „Mixed Methods“/“Visual Network Research“

Der Workshop ist als eine Erweiterung des im Modul 1 angeschnittenen Zweigs der „qualitativen Netzwerkanalyse“ zu sehen. Im Nachmittagsprogramm werden am 2. und 3. Oktober in zunĂ€chst zwei parallel stattfindenden Übungen die beiden Tools VennMaker und NetMap, einschließlich der kombinierten Erhebung qualitativer und quantitativer Netzwerkdaten vorgestellt. Am zweiten Nachmittag werden gemeinsam mit allen Workshop-Teilnehmern die Grundlagen und Methoden der partizipativen und qualitativen Datenanalyse besprochen und Wege aufgezeigt, wie die unterschiedlichen Formen der Netzwerkanalyse miteinander verbunden werden können.

Die Teilnehmer können zwischen den folgenden zwei Übungen wĂ€hlen:

A) VennMaker

Die Software „VennMaker“ steht an der Schnittstelle von qualitativer und quantitativer Netzwerkanalyse. Sie erlaubt Netzwerke per digitalem Fragebogen oder mithilfe digitaler Netzwerkkarten zuerheben, und beide Formen lassen sich auch miteinander kombinieren. Aufgrund seines visuellen Erhebungscharakters ist der VennMaker besonders gut fĂŒr partizipative Netzwerkinterviews, bzw. Formen der kommunikativen Validierung geeignet. Die erhobenen Daten können in „klassischer Weise“ mit Excel, Pajek oder R quantitativ ausgewertet werden. Die zeitgleiche Aufzeichnung der gesprochenen Kommentare wĂ€hrend des Interviews sowie die Einbindung von Textkommentaren etc. lassen aber auch eine qualitative Auswertung zu. In Gruppenarbeit wird das Erstellen von Netzwerkkarten mit Hilfe des VennMakers erlernt. Die praktische Übung sieht die Konfiguration, DurchfĂŒhrung sowie Auswertung eines Interviews vor. Des Weiteren wird die Migration der Daten in Officeanwendungen und R erprobt.

Dozent: Michael Kronenwett, M. A. (Kronenwett & Adolphs UG)

B) Net-Map

Das Net-Map-Tool ist eine interview-basierte Methode, die es erlaubt, das Wissen um Netzwerkstrukturen als Netzwerkkarte direkt mit Papier und Stift sichtbar zu machen. DarĂŒber hinaus können, wĂ€hrend des Interviewprozesses, vielfĂ€ltige Daten zu den Akteuren und qualitative Informationen erhoben werden, welche die Rollen der Akteure und Netzwerkstrukturen besser verstĂ€ndlich machen. WĂ€hrend des Workshops erarbeiten die TeilnehmerInnen, nach einer kurzen Vorstellung des Net-Map-Tools, relevante Fragestellungen aus ihrem jeweiligen Forschungsbereich und lernen die Anwendung des NetMap-Tools anhand dieser Fragen. Anschließend werden verschiedene Möglichkeiten der Digitalisierung der Netzwerkkarten aufgezeigt und erste Auswertungsschritte besprochen.

Dozentin: Dr. Jennifer Hauck (Helmholtz-Zentrum fĂŒr Umweltforschung)

Forschungsberatung

Am 2. und 3. Oktober stehen die Dozenten den Teilnehmern fĂŒr eine Forschungsberatung zur VerfĂŒgung. In einem persönlichen GesprĂ€ch können Lösungen fĂŒr die eigenen Forschungsaufgaben und -projekte besprochen und gefunden werden. Die Teilnehmer profitieren hierbei von der Expertise und den Erfahrungen der Dozenten.

Das Angebot wurde aufgrund des großen Erfolges und der hohen Nachfrage der letzten Jahre wieder in das Programm aufgenommen. Wenn Sie das Angebot in Anspruch nehmen wollen, reichen Sie bitte bis zum 31. Juli ein Abstract (Details hierzu: siehe oben) ein.

Abschlussvortrag „Ethische Netzwerkforschung? Eine Sensibilisierungsrunde zum Abschluss“

Bei der Netzwerkforschung geht es um das Aufdecken von Beziehungen in Gruppen, die oft in hohem Maße informeller Natur und persönlich sind, wobei auch teils vertrauliche Informationen weitergegeben werden. Mit folgenden Fragen lassen sich ethische Aspekte in der Netzwerkforschung ganz gut ĂŒberprĂŒfen:

„Wer erhebt mit wessen Wissen und Zustimmung wessen Netzwerke, mit Hilfe welcher Quellen, mit welchem Ziel, zu wessen Nutzen, und mit welchen Folgen?“

Nachdem wir uns eine Woche lang gemeinsam dem `wie` und `was` der NWF nachgegangen sind, wollen wir die letzte gemeinsame Runde dazu nutzen, um Sie fĂŒr das auf Netzwerktagungen bisher kaum thematisierte `warum` und `fĂŒr wen` der NWA zu sensibilisieren, und mit Ihnen zu diskutieren.

Dozent: Prof. Dr. Michael Schönhuth (UniversitÀt Trier)

Rahmenprogramm

Neben dem Gastvortrag bietet das gesellige und kulturelle Rahmenprogramm der Summer School die Möglichkeit, das eigene „social networking“ zu betreiben. Beim geselligen Abend lernen sich die Teilnehmer nĂ€her kennen und bereits begonnene GesprĂ€che können bei einem Glas Wein weiter vertieft werden. Ebenso wird die alte Römerstadt Trier mit ihren SehenswĂŒrdigkeiten aus allen Jahrhunderten auf einer StadtfĂŒhrung erkundet.


Prosopographies and social networks workshop

March 28, 2014

prosopProsopographies are great sources for building past social networks. Those interested in or working with large datasets of past individuals might be interested in the Prosop workshop. More information below. or on prosop.org

Prosop: a social networking tool for the past

Call for participants

Second database development workshop

Florida State University (Tallahassee, FL) on May 9, 2014.

Historians and other scholars with large databases of historical person data are invited to a workshop to test and populate Prosop, a project funded by the Office of Digital Humanities of the National Endowment for the Humanities.

What is Prosop?

Prosop is a collaborative semantic web database of details about individuals in the past. Although it maps networks and discovers connections, it is not just facebook for dead people. In particular, it aims to:

  • manage diverse types of data from different historical settings,
  • aggregate of large quantities of person data,
  • accommodate uncertain and conflicting information, and
  • facilitate data-driven study of historical systems of description and classification.
  • For more detailed information, visit our website at prosop.org

What kinds of data do we seek?

We’re looking for information about relatively large sets of relatively ordinary people from the past. Typically, this information is extracted from archival records used by microhistorians. For example, the database contains the name, age, address, and physical description of 700 criminal court defendants from 1880s Egypt. Prosop is meant to work for all kinds of historical person data, and we are especially interested in data in unusual formats (linguistic, topical, or otherwise) that will help us to develop the flexibility of the system. Also, we are looking for participants who are willing to share their data with the community of researchers using Prosop.

Applying with a counterpart

For this workshop, we are especially interested in applications from pairs of researchers who have similar datasets and would like to test them for possible overlap. Prosop may help them to discover common individuals and explore community characteristics.

What will happen at the workshops?

Before the workshop, each participant will submit a tranche of names, which will be imported into Prosop. Participants will describing the characteristics of their data and the ways it might interact with other person data. Those working in pairs will consider any overlap that Prosop found, as well as commonalities that it fails to discover. Participants will discuss issues of categorization and comparison that arise. We will work to find ways to link data and to make the system more usable. The workshop will provide a chance for historians and developers to communicate.

What’s in it for participants?

Workshop participants will contribute to the design of a tool that will enable new research into global social history, and will have early access to its results. They should gain new perspectives on their own data and its place in the global history of person information. Those working in pairs may discover fruitful overlap between their data sets. Participants’ experience and input will help to refine the system towards its aim, which is to encompass all categories of historical person data. Participant costs will be covered by the organizers, though some cost sharing may be asked of those applying from abroad.

How to apply?

Apply via the form available here. You will be asked to attach a CV and a letter of application, which should include a general description of the data which you wish to contribute to the project. Where possible, please specify:

  • the number of persons in the database
  • the categories of information recorded about each person (e.g. name, age, birthplace, occupation)
  • the geographical and chronological range of the persons represented
  • the type of sources from which the information is drawn (language, archives, genres).

What is the deadline for applications?

The deadline for applications for the second workshop is April 7, 2014.

Are there other ways to participate?

Prosop is an ongoing project. In addition to possible future workshops, we are looking for beta testers. If you are not able to join this workshop, but might want to be involved in the future, please get in touch via our website and join our mailing list.


Connected Past workshop registration open

June 25, 2013

TCPWorkshop Announcement:

THE CONNECTED PAST: NETWORK ANALYSIS FOR ARCHAEOLOGISTS AND HISTORIANS

Networks offer one of the newest and most exciting approaches to archaeological and historical data analysis, and over the last two years, the The Connected Past team has brought together scholars from across the globe to discuss their research, with a session at Birmingham TAG 2011, the Southampton conference in March 2012, a session at the SAAs in Hawaii in April this year, and a collaboration with HESTIA this coming July.

But we’re also aware that starting to do network analysis isn’t always easy. It can be difficult to know which software to use, how to present data, what questions to ask, and what results really show. Because it’s hard for researchers at all levels who are starting to think about network analysis, we are delighted to announce that we have put together a programme for a two-day practical workshop at the University of Southampton on 17-18 September 2013.

The cost of the workshop is ÂŁ20. PLACES ARE LIMITED TO 20. To register your interest, please email connectedpast@soton.ac.uk with a short statement detailing why you want to participate. We will be in touch once the registration deadline (22nd July) has passed. The programme can be found below and on The Connected Past website.

In addition, for those who want to overdose on networks, Southampton will also be hosting the 12th Mathematics of Networks meeting on 16th September. It’s very multi-disciplinary, with a focus on social science applications and the technical side of things.

Programme:

Tuesday 17th September

Morning:
‱ Introduction to networks in archaeology and history
‱ Preparing data for network analysis
‱ network creation and visualisation
Lunch
‱ Archaeological and historical case studies
‱ Round table discussion
Reception at the Institute for Complex Systems Simulation

Wednesday 18th September

Morning:
‱ Network analysis software
‱ Analysing network structure
Lunch
‱ What method to use?
‱ Geographical network techniques
‱ Issues in archaeological and historical network analysis

Tutors:
‱ Andy Bevan (UCL)
‱ Tom Brughmans (Southampton)
‱ Anna Collar (McDonald Institute, Cambridge)
‱ Fiona Coward (Bournemouth)
‱ Marten DĂŒring (Nijmegen)
‱ Claire Lemercier (Sciences-Po, Paris)
‱ Angus Mol (Leiden)


SNA in Mathematica 9

December 17, 2012

social-network-analysisThe new version 9 of Wolfram’s Mathematica includes a set of quite diverse social network analysis functions. They include a range of import formats (including Pajek, GXL and GraphML) to load your own data, but you can also extract data from social media platforms like Twitter and Facebook. Networks can be visualised and different lay-out algorithms can be used. It also includes a range of analysis techniques like communities, centrality, cliques and homophily. In addition, scale-free networks can be simulated.

I have not yet tried the software myself, so a full review is still pending. At first sight the combination of these functions makes Mathematica 9 look quite comprehensive for SNA. But there is no indication that its analytical capabilities are as exhaustive as Pajek or that its import/export formats are as flexible as UCINET. Other alternatives with a nice graphical user interface like Cytoscape and Gephi also include most of the features of Mathematica 9, although maybe the latter works faster than the other two? I believe the biggest strength might be that these SNA tools are integrated in a large mathematical program with diverse functionality, which might allow for pushing SNA results further.

Feel free to comment if you have experience with Mathematica. Would love to hear about how good this is.


Étudier les rĂ©seaux sociaux, SNA summer school in France

October 15, 2012

When I tell people that I specialise in archaeological computing they always think I am locked up in a cellar with a massive computer screen doing things other people don’t understand. They do not associate us with doing fieldwork in a sunny place, or digging up treasures. To some extent this is true: I am generally confronted with blank stares when I try to explain my research and I do get to sit in a warm and dry office whilst others excavate ridges and furrows in a muddy trench.

Sometimes being an academic is not such a bad thing. A few weeks ago I had the pleasure of being invited by a French historian to attend and present at a summer school. The week-long event took place on the French island of Proquerolles off the coast of Toulon and St Tropez, a little known gem of the French Riviera. When I did my background research before accepting the invitation I focused on weather forecasts and restaurant reviews. I decided it was in the best interest of my research group that I accept the invitation and attend this undoubtedly very interesting event.

A useful fact about Porquerolles is that it lies in France, where people speak French. The last time I practiced my French was quite a while ago and everyone I met after getting off the plane was keen to point that out to me. On the boat trip to the island I found out that in fact I was one of the only foreigners and one of only two archaeologists, all other 78 delegates were mainly sociologists, a few historians and some geographers. All of a sudden I very briefly wished I could spend the week in a cellar in front of a massive computer screen.

It turns out that the average French sociologist makes for extremely enjoyable and interesting company, although there are some distinct differences with the average archaeologist: they talk about sociology a lot and they drink less. The summer school (‘Etudier les rĂ©seaux sociaux’) was organised by the French social network analysts Claire Bidart and Michel Grosetti, and the historical network analysts Claire Lemercier and Michel Bertrand. The programme included some great scholars in social network analysis like Alain Degenne, Pierre MercklĂ© and Emmanuel Lazega. The topics of the presentations ranged from ‘Network Analysis for Dummies’, over the issues surrounding the use of historical data in network analyses, to networks of organisations, citations, finance and the World Wide Web. The work by Florent Hautefeuille on linking networks of individuals known from Medieval written sources with the excavated houses in which they lived was particularly interesting for archaeologists. One of the biggest strengths of the summer school were the many tutorials that introduced an impressive range of social network analysis software: Pajek, PNet, ERGM, NodeXL, Visone, Calliope, SIENA, UCINET, Netdraw, Gephi, as well as some more obscure programmes designed by individuals sitting in front of massive screens in cellars.

During a conference or summer school it is always hard to convince yourself that you are actually there for work and should stay focused during every second of all presentation. But at this summer school I came very close to paying attention almost non-stop to all the amazing new network techniques, software and their creative applications to fascinating datasets. I believe I should conclude by stating that I have seen the value of sharing knowledge across disciplines in action, especially if it takes place on a beautiful French island in the Mediterranean.


Facebook wins: where do other social networks fit in?

August 7, 2012

Since 2008 ignitesocialmedia.com has been collecting stats on a very wide range of online social networks. Now for the fifth time they published their annual report, making available a wealth of valuable data. The 2012 report reveals that the Online Social Networks market seems to become increasingly saturated, with a few giants dominating the market whilst the vast majority sees a decrease in interest. Work by Soton DH members in the SMiLE project (Social Media for suppporting Live Events) throws a different light on this ‘saturation’ by exploring how a combination of networks can be sensibly used on-the-spot, live. Does this report suggest that such an approach is doomed to fail? Not really. Although a small number of networks might dominate the field, these could form the glue or hubs in an integrated approach drawing on the specific functionality of a multiplicity of networks.

Here is what Brian Chappell of ignitesocialmedia.com has to say about the report:

2011 marked the second year in which many social networks started to wain as social network saturation kicked in. The questions remains, how many social networks can you actively stay up to date on? As Facebook became the mainstay for many users in late 2009 and into 2010 and continuing into 2011, we see the continued fallout in interest for many other social networks. There are still a few social networks that are growing, year over year, however, such as Tumblr, Reddit and Twitter, to name a few.

And here is the methodology they used to collect the data:

Reporting is the same as last year – most sites’ search stats were pulled back by querying just their name. For example: “Twitter”, instead of “Twitter.com” However, with that said, certain networks such as Tribe.net still needed to utilize the name.com variation, since people looking for tribe could be looking for a myriad of things, thus corrupting the data set.

All data continues to come from Google because they have one of the largest data sets on the web. We continued to use their Google Ad Planner and Google Insight for Search products to pull demographic and geographic data.

The Top Cities and Top Region reports show proportionate interest levels to the area based on the given search query.

The Demographic and Geographic reports have Y axis numbers that are percentages out of 100, therefore if the score is .52 then it is 52% of the population.

The Search Traffic reports are based on proportionate search traffic for the given query. It is on a scale of 100. Therefore if a given month shows the chart near 100, then that is the busiest month for query searches ever reported in Google during that given time frame.